Fototipps

 

 

 

Immer wieder fragen mich Leute wie ich meine Fotos mache, was man beachten soll um schöne Fotos zu machen, und welche Kamera zu empfehlen ist. Ich möchte hier nun ein paar Tipps an alle Hobbyknipser geben, die gerne schönere Fotos ihrer Hunde und anderen Tiere machen wollen.

 

Zuerst muss ich sagen, dass die Kamera schon einiges an der Qualität des Fotos ausmacht. Doch gute Kameras, gerade DSLR sind nicht ganz billig. Bevor man nun für viel Geld eine Kamera kauft, sollte man sich überlegen was man eigentlich will. Sollen es nur schöne Erinnerungsfotos sein, oder will ich wirklich mehr als das? Will ich vielleicht sogar meine Fotos hobbymäßig vermarkten, oder Shootings anbieten? Dann lohnt sich die Investition in eine gute DSLR. Sollen es schöne Fotos sein als Erinnerung und um seine Erlebnisse mit anderen zu teilen, so gibt es auch preiswerte gute Digitalkameras.

Man soll jedoch auch bedenken, dass nicht nur die Kamera die Musik spielt. Mehr noch als die Kamera ist das Objektiv wichtig! Also lieber in ein gutes Objektiv investieren, und in eine weniger leistungsfähige Kamera als anders herum!

Am wichtigsten ist der Blick des Fotografierenden. Diesen zu schulen ist wichtig. Denn nur wer ein gutes Auge hat, wird schöne Bilder machen können. Da nützt auch die beste Technik nicht! Am besten funktioniert diese Schulung über Übung. Je mehr man fotografiert und die Fotos später kritisch betrachtet und sich Verbesserungen überlegt, desto besser wird das Auge. Es gibt auch tolle Foren in denen man gute Tipps und Ratschläge bekommt.

 

Und nun an die Anwedungstipps:

  1. Falls möglich, nutzt die Manuelle oder Halb-Automatische Funktion eurer Kamera aus. Es dauert zwar etwas bis man die Einstellungen gelernt, diese verstanden und ein Gefühl dafür enttwickelt hat, doch dann übertrifft es jede Automatik!
  2. Wichtig ist dass euer Motiv, ich gehe jetzt mal von einem Hund aus, scharf gestellt ist. Fokusiert also auf euren Hund, am Besten auf die Augen. Ein scharfes Bild ist einfach Gold wert!
  3. Geht auf Abstand zu eurem Hund. Ein Meter Abstand reicht meistens nicht aus. Es verzerrt die Proportionen vom Hund. Nutzt ruhig den Zoom aus, soweit die Qualität erhalten bleibt.
  4. Schönes Wetter macht nicht nur gute Stimmung, sondern verhilft grundsätzlich auch zu guten Fotos mit schönem Licht. Dabei achten dass ihr nicht gegen das Licht fotografiert, sondern die Sonne im Rücken habt. Natürlich kann man auch mit dem Licht spielen, wenn man das will.
  5. Sucht euch einen schönen Hintergrund, fall möglich. Der Gartenschlauch und das Auto sind nicht die erste Wahl. Lieber eine Hecke. Auch anderswo, habt einen Blick in die Ferne und schaut, ob der Hintergrund passt. Am schönsten ist immer ein Stück Natur.
  6. Falls möglich, nehmt Halsband oder Geschirr ab wärend ihr die Fotos macht. Das sieht meistens viel schöner aus, doch sollte man immer an die Sicherheit denken! Auch mit Geschirr und Schleppleine können tolle Fotos entstehen.
  7. Ich möchte euch auch ans Herz legen, sich immer auf Augenhöhe des Hundes zu begeben. Nicht von oben herab fotografieren, und wenn es sein muss, zum Beispiel bei einem Mops oder Dackel, legt euch hin. Notfalls packt eine Isomatte oder Decke ein um euch vor Dreck zu schützen.
  8. Versucht nichts vom Hund abzuschneiden, sprich dass der ganze Hund mit auf dem Foto ist. Wenn die Rute, die Beine oder das Ohr ganz mit drauf ist, kann es das Bild sehr zum positiven verändern.
  9. Lasst genug Platz um euren Hund. Quetscht ihn nicht ins Bild oder in eine Ecke. Wenn es doch zu viel Platz um den Hund herum ist, kann man das immernoch ganz einfach ohne besondere Programme zuschneiden. Ist jedoch zu wenig, kann man nichts mehr machen.
  10. Plaziert euren Hund nicht immer mittig. Spielt ein bisschen mit dem Ausschnitt herum und schaut was euch am Besten gefällt. So lernt man am Besten den richtigen Ausschnitt für sich zu finden.
  11. Falls ihr die Fotos stellen wollt, dann schnappt euch eine Hilfsperson, die den Hund kennt, falls möglich. Selbst alles zu koordinieren ist manchmal etwas schwierig. Leider ist nicht immer wer zur Hand. Dann braucht man etwas mehr Geduld und arbeitet an seinem Multitasking. Ich habe kaum HIlfspersonen, aber manchmal wünschte ich mir jemanden herbei.
  12. Zwingt euren Hund zu nichts! Auch wenn es schön aussehe, wenn der Hund zB auf dem Feld hockt. Traut sich dieser nicht, lasst es. Wer es nicht lassen kann, soll sich Zeit für intensives Training nehmen. Man erkennt sofort, ob sich ein Tier wohl fühlt, oder nicht. Auch sollte man nicht seine gute Beziehung zum Hund schädigen nur wegen einem Foto!
  13. Und immer üben, üben, üben. Man lernt nur schöne Aufnahmen zu machen indem man es tut! Nicht entmutigen lassen!

 

Wenn man sich die paar Tipps ans Herz legt, und sich danach richtet, kann man schon viel schönere Fotos machen! Dabei sind sie gar nicht schwer, machen aber eine Menge aus! Probiert es doch einfach mal selbst! Viel Spaß!