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Dummytraining ist besonders wichtig für Jagdhunde. Es dient dazu, dem Hund beizubringen, Wild, welches geschossen wurde und nicht zu sehen, für den Jäger nicht auffindbar oder in unwegsamen Gelände liegt, aufzuspüren und zu apportieren, wohlgemerkt ohne es abermals totzuschütteln oder darauf herum zu knautschen. Dabei wird der Hund vom Hundeführer über Kommandos gesteuert, sprich ob der Hund rechts oder links gehen oder auf der Stelle suchen soll.

 

Das fordert den Hund nicht nur ungemein geistig, sondern auch der Körper muss ganz schon arbeiten.

 

Lea und ich können hierbei nicht mit den Jagdhunden und Retrievern mithalten. Ich setze eher darauf, dass Lea selbstständig das Dummy sucht, und sich nicht von mir leiten lässt. So fliegt oder läuft das Dummy irgendwo hin, und Lea darf es suchen. Und sie findet es immer. Mal früher, mal später, je nachdem. Doch es lastet Lea ungemein aus und sie darf ihren Jagdtrieb ausleben. Nach einer halben Stunde ist Lea völlig ko und wenn sie dann zu Hause schläft, wenn die ganze Familie da ist, dann ist die Welt mehr als in Ordnung.