Radfahren mit Hund

 

 

Radfahren ist eine beliebte Abwechslung für viele Hundehalter und Hunde. Gerade sehr aktive und agile Rassen, genießen das flottere Tempo und können ihren Bewegungsdrang ausleben.

 

Obwohl der Berner nicht zu den sportlichsten Vertretern der Hunde gehört, so ist es kein Problem mit diesem zu radeln. Man sollte jedoch Rücksicht auf den Hund nehmen und die Geschindigkeit an die vom Hund anpassen. Der Berner als große Rasse sollte ausgewachsen sein und gesund. Desweiteren muss man darauf achten dass sich Muskeln, Bänder und Sehnen erst entwickeln müssen. Also langsam anfangen und wirklich langsam steigern! Man sollte darauf achten dass der Hund die Möglichkeit hat auf weichem Untergrund zu laufen, gerade bei schweren Rassen. Das schont die Gelenke und man kann sich wundern wie der Hund das Tempo steigert sobald der Boden besser federt. Regelmäßige Pausen sind wichtig, und bei längeren Fahrten sollte der Hund die Möglchkeit haben zu trinken.

Nebel, Kühle, Spätsommer - So macht Radfahren Spaß!
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Die Vorteile vom Radfahren liegen auf der Hand. Man bietet dem Hund eine schöne Abwechslung und bietet ihm eine Möglichkeit seinem Bewegungsdrang nachzukommen. Die Ausdauer wird gesteigert und die Muskeln werden gefordert und trainiert. Das Schönste ist dass eigentlich jeder Fahrrad fahren kann und auch die meisten Leute eines besitzen.

 

Lea hat einen riesen Spaß am radeln. Sie hat eine gute Ausdauer und genießt es wenn es "flotter" voran geht und sie sich so richtig bewegen kann. Obwohl sie ausdauernd und gut bemuskelt ist, nenne ich sie liebevoll die Bummelbahn, da sie nicht schnell ist. Wir radeln nunmal gemütlich und lassen die Jogger überholen. Solange uns keine Nordic Walker überholen ist das auch kein Problem. Trotz der Gemütlichkeit haben wir aber auch Rennstrecken. Hier geht es dann richtig ab, und Lea zeigt wie sehr ein Berner fetzen kann! Das sind gut und gerne mal 300 Meter, auf denen Lea mich regelrecht abhängt. Das macht ihr richtig Spaß, doch lässt sie auch auf Entfernung ihr Tempo per Stimmkomando kontrollieren, sodass ich sie rechtzeitig bremsen kann, sollte etwas sein. Natürlich radelns wir nur wenn es kühl ist, um eine Überhitzung vorzubeugen. Im Sommer verzichten wir ganz darauf, dafür macht es im Herbst umso mehr Spaß!

Wenn wir regelmäßig radeln läuft Lea gut und gerne eine Stunde am Rad, doch dafür brauchen wir regelmäßiges Training. Auch fahre ich lieber kürzere Strecken da ich eine Überforderung vorbeuge, die Gelenke schone und Lea dadurch das laufen am Rad nicht verleide. Somit bleibt uns der Spaß am radeln erhalten und ich habe eine super Möglichkeit Leas Bewegungsdrang nachzukommen und ihr ein schönes Ausdauer- und Muskeltraining zu bieten.